Loccum wirkt auf den ersten Blick wie ein beschauliches Klosterdorf – tatsächlich verbirgt sich hinter den mittelalterlichen Mauern des 1163 gegründeten ehemaligen Zisterzienserklosters aber einer der bedeutendsten kirchlichen Bildungs- und Tagungsorte Norddeutschlands. Ein regelrechter „Kirchencampus“, der in diesem Jahr als perfekte, wenn auch herausfordernde Kulisse für die Mitgliederversammlung des KiBa-Fördervereins diente.
Mit rund 25.000 Gästen jährlich ist der Campus gut besucht, doch eine so große Gruppe wie den KiBa-Förderverein durften die rund 200 Mitarbeitenden vor Ort noch nie begrüßen. Die Übernachtungsplätze waren restlos ausgebucht. Dank der kompetenten und stets lächelnden „Kloster-Crew“ wurden alle logistischen Herausforderungen – von der Vollverpflegung über das festliche Abendessen bis hin zum schnellen Umbau der Kirche zwischen Gottesdienst und Versammlung – bravourös gemeistert.
Neben dem geschäftlichen Teil mit Berichten zu Finanzen und Projekten sowie den Vorstandswahlen stand vor allem die feierliche Übergabe der Urkunden an die Gewinnergemeinden der „Kirche des Jahres 2026“ im Rampenlicht. Ein besonderes Highlight war zudem das festliche Abendessen, das von Landesbischof Ralf Meister – der hier als Abt des Klosters und gleichzeitig als Vorstandsvorsitzender der Stiftung KiBa ein doppeltes Heimspiel hatte – mit einem plattdeutschen Gebet eröffnet wurde. Bei unzähligen anregenden Gesprächen bis spät in die Nacht hinein bewies die Versammlung einmal mehr, dass der Förderverein wie ein lebendiges Klassentreffen verbindet.
Erfahren Sie im vollständigen Bericht alles über den beeindruckenden Klang der modernen Stiftskirchenorgel, den geistlichen Herzschlag der täglichen Hora und warum die Predigt von Landesbischof Meister über das Thema „Wo Gott Wohnung nimmt“ den Nagel auf den Kopf traf.
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