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Teiche und Klosterforst

Die Mönche lenkten Bäche um, legten Gräben an und stauten das Wasser in einer Abfolge von Teichen. Sie führten es in zwei getrennten Kanälen in das Klostergelände und durch Gewölbe unter den Gebäuden hindurch. Der eine Kanal wurde als Trinkwasser und für die Küche genutzt. Das Waschwasser und der Toiletten-Abfluss liefen im andern Kanal. Wasser wurde vielfältig genutzt. Es diente zum Antrieb der Maschinen in der Getreidemühle, der Gerberei, der Walkmühle, der Schmiede und anderen Gewerken. Das genutzte Wasser wurde in die Fulde geleitet. Gäste des Klosters sollten nicht vergessen, die Teiche und den Klosterforst südlich der Klostermauern zu besuchen. Heute ist es ein Landschaftsschutzgebiet, das seine Gestaltung dem Wasserbau der Zisterzienser und den Landschaftsgestaltern um 1900 verdankt.

(Weitere Literatur zu diesem Thema: Die Wasserbaukunst im Kloster Loccum - Arbeitskreis Wasserwirtschaft der Zisterzienser - Feb.2006)

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