Logo

Der Kreuzgang

Südlich gliedert sich das Geviert des Kreuzgangs an die Kirche an. Der Kreuzgang ist der innerste Bereich des Klosters, abgeschlossen von der Welt. Über den Kreuzgang konnten die Mönche alle für sie wichtigen Orte erreichen (Kirche, Schlafsaal, Speisesaal, Kapitelsaal, das Brunnenhaus im Innenhof, das im 19. Jahrhundert wegen Baufälligkeit abgerissen wurde). In der Mitte liegt der quadratische stille Innenhof, gegenüber der Tür zum Innenhof der alte Kapitelsaal. Hier versammelten sich die betenden Mönche, um anstehende Fragen zu erörtern. Es folgen die Räumlichkeiten der Bibliothek sowie das Refektorium, das 1599 als neuer Speiseraum fertigestellt wurde. Hier fanden die Gespräche zwischen den Konfessionen um 1700 statt. Seit 1952 wird das Refektorium für Empfänge der Landeskirche und des Klosters genutzt, bei denen Ministerpräsident und Landesbischof das Wort ergreifen. 1955 wurde hier der Loccumer Vertrag zwischen Landesregierung und Landeskirche unterzeichnet.

Im Erdgeschoss des Konventshauses findet sich ein Teil des ursprünglichen Laienrefektoriums. Hier war im 19. Jahrhundert der Kollegraum des Predigerseminars. Ab 1886 erhielt der Düsseldorfer Künstler Eduard von Gebhardt den Auftrag, den Raum für die Kandidaten mit biblischen Bildern auszumalen. Er verlegte die biblischen Szenen in die Landschaft um Loccum und brachte darin viele Portraits von Loccumer Bürgern unter.

weitere Artikel:
Das päpstliche Siegel an der Gründungsurkunde
Das päpstliche Siegel an der Gründungsurkunde

Geschichte des Klosters Loccum

Eine noch fast mittelalterliche Klosteranlage

Das Kloster Loccum bietet das Bild eines mittelalterlichen Zisterzienserklosters, wie es sich sonst nördlich der ...
KLOSTER LOCCUM | 31547 Rehburg-Loccum | Im Kloster 2 | Tel.: 05766 - 96 02 0 | Fax 05766 - 96 02 11 | Seite empfehlen
Valid XHTML 1.0 Transitional

Seite empfehlen

Füllen Sie die Felder aus, und klicken Sie auf Senden, um diese Seite weiterzuempfehlen!

Code