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01. Oktober 2017 - 17.30 Uhr - WortMachtLuther

Letzte Veranstaltung der Lesereihe zum Reformationsjubiläum

Vorgestellt von Charles Brauer. Christian Scheel, Orgel.

Zur Überschrift „Wir sind die wahre Kirche - Entschlossene Eingriffe 1526 - 1534“ werden noch einmal wortmächtigen Textkollagen vorgetragen. Alle sind Originaltexten entnommen, die insbesondere Schlüsselsituationen aus dem Leben des Reformators vorführen; allesamt zusammengestellt von Abt Horst Hirschler. Texte, die die Seele packen, immer humorgeladen, wutentbrannt, hochsensibel, immer fromm und gewürdigt durch Musik aus seiner Zeit. Mit dieser letzten Veranstaltung der Reihe "WortMachtLuther" hat das Kloster Loccum durch außergewöhnliche Beiträge die Geschehnisse der Jahre von 1517 bis 1535 abgebildet.

Der Vortrag am 1. 10. beinhaltet Geschehnisse aus den Jahren 1526 bis 1534: Rom will nichts von Luther lernen. So muss die neue alte Kirche gebaut werden. Der kleine Katechismus wird gedruckt. Das Augsburger Bekenntnis wird Kaiser Karl V. vorgelesen. Er erträgt es grimmig. Und die ganze Bibel wird fertig. Eine unglaubliche Leistung und ein Segen. 

Die Texte werden von Charles Brauer interpretiert, hierzu setzt Christian Scheel drei Variationen zu „Ein feste Burg“ auf der Orgel. 
Karten zur Veranstaltung erhalten Sie unter Tel. 0 57 66 - 941 575 (Anrufbeantworter), an der Abendkasse sowie bei  www.reservix.de (7,50 € zuzügl. 10% VVK-Gebühr und 1€ Ticketgebühr).

Charles Brauer, Berliner, tritt als erfahrener Sprecher auf. Von Gerhard Lamprecht im Jahr 1946 entdeckt spielt er erstmals im DEFA-Film "Irgendwo in Berlin", einem Kinderfilm. 1956 wird Charles Brauer an das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg verpflichtet, sein erster Intendant ist Gustaf Gründgens. Er bleibt über 20 Jahre festes Ensemblemitglied und wechselt 1976 für 7 Jahre an die Münchner Kammerspiele. In all den Jahren arbeitet er u.a. mit den Regisseuren Kortner, Paryla, Schuh, Lindtberg, Lietzau, Schweikart, Wendt, Giesing, Peymann, Tabori, Rudolph, Heinz, Dorn, Langhoff. Bereits mit 25 Jahren schreibt er mit seiner Rolle des Heinz Schölermann in der Familienfernsehserie Familie Schölermann Fernsehgeschichte.

Zum Tatort kam Brauer über Rollen in zwei Schimanski-Folgen, besondere Bekanntheit erreichte er von 1986 bis 2001 an der Seite von Manfred Krug als Hamburger Tatort-Kommissar Peter Brockmöller. Als Theater- und Fernsehschauspieler war er in vielen weiteren Rollen zu sehen; daneben arbeitete Brauer als Synchronsprecher und Sprecher von Hörbüchern. Er und sein Partner Manfred Krug erhielten 2001 die Goldene Kamera. Ihre gemeinsam besungene CD "Tatort - Die Songs" wurde über 150`000 Mal verkauft und erhielt die Goldene Schallplatte 2001. Im September 2004 erhielt er den erstmals vergebenen Hörbuchpreis "Der Osterwold" vom Hörbuchverlag Hamburg. Charles Brauer lebt mit seiner Frau, der Bühnenbildnerin Lilot Hegi im schweizerischen Baselland. 

Christian Scheel wuchs in einem Pastorenhaushalt auf. Seine Musikstudien in Halle/Saale und Dresden endeten mit den Diplomen Kirchenmusik-A und Orchesterdirigieren. Von 2008 bis 2010 war er zweiter Kantor an der Stadtkirche Pforzheim. Seit September 2010 ist er als Kantor an St. Martin in Nienburg/Weser tätig. Hier entfaltet er ein anspruchsvolles Musikprogramm und kann seine vielfältigen Fähigkeiten als Dirigent, Organist und Komponist einbringen. Neben dem klassischen Repertoire der Kirchenmusik kamen unter anderem K. Jenkins „Requiem“, L. Bernsteins „Chichester Psalms“, G. Gershwins „Amerikaner in Paris“ und „Rhapsody in blue“, G. Mahlers „Auferstehungssinfonie“, C. Orffs „Carmina burana“ und A. Dvoraks „Sinfonie aus der neuen Welt“ zur Aufführung. Als Organist hat er mit seinem unkonventionellen Zyklus aller Orgelwerke Johann Sebastian Bachs von 2014 bis 2016 nationales Aufsehen erregt. Seine größten Kompositionen waren bisher ein Konzert für Orgel und Kammerorchester, sowie 2015 die Vertonung des Sonnengesangs Franz von Assisis für ein bigbandähnliches Jazzensemble und Doppelchor.

KLOSTER LOCCUM | 31547 Rehburg-Loccum | Im Kloster 2 | Tel.: 05766 - 96 02 0 | Fax 05766 - 96 02 11 | Seite empfehlen
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