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Männerfrühstücksrunde

Kultur und Historie pur im Osten Deutschlands erleben

24 Teilnehmer der Männerfrühstücksrunde vom 14. bis 18. September 2009 auf den Spuren Martin Luthers

Am Montag um 7.00 Uhr geht es vom Pfarrhaus Loccum pünktlich los. Am ehemaligen Grenzübergang Helmstedt - Marienborn genießen wir das mitgenommene, von den beiden Damen der Mittwochsrunde vorbereitete Daumenfrühstück.

Auf dem Stadtrundgang in Magdeburg beeindruckt der Dom mit seiner Größe und Wuchtigkeit. Im 10. Jahrhundert unter Kaiser Otto I. war Magdeburg ein Machtzentrum und galt als 3. Rom jener Zeit. Das Hundertwasser-Haus fand viel Zustimmung. In unserem Domizil, dem "Landgasthof Pressel" am Rande der Dübener Heide nehmen wir die Zimmer in Beschlag. Nach dem reichhaltigen Abendessen erleben wir mit unserem Pastor Joachim Köhler in der Presseler Kirche eine Abendandacht unter dem Motto "Schön, dass wir uns haben".

Am Dienstagvormittag bringt uns ein kompetenter Stadtführer die Lutherstadt Wittenberg nahe. Wegen der Vielfalt des historischen Angebotes dieser Stadt erwähne ich nur die Stätten, die unser Ziel waren: Stadtkirche, in der Luther vornämlich gepredigt hat, Schlosskirche mit der 95-Thesentür - das "Kartoffelhaus zum schwarzen Bären", in dem Luther schon einkehrte, und natürlich gehörte auch das Lutherhaus dazu.

Danach verzaubert uns eine Fahrt mit Gondeln auf dem See des Wörlitzer Parks.

Über Gräfenhainichen, dem Geburtsort des Verfassers vieler evangelischer Kirchenlieder, Paul Gerhard, erreichen wir das ehemalige Braunkohle-Abbaugebiet von Ferropolis (Eisenstadt). Fünf große Tagebau-Abraumbagger ragen als Anschauungsmaterial in den Himmel. Sie verkörpern die Geschichte der Energieversorgung der ehemaligen DDR. Im Landgasthof Pressel steht das Abendessen schon bereit.

Am Mittwoch erwartet uns ein volles Programm. Früher als sonst nehmen wir das Frühstück ein. Schon um 10.00 Uhr fürht uns der Pfarrer der Dresdner Kreuzkirche durch die größte Kirche der Stadt. Eine Kostprobe der Orgel bekommen wir zu Gehör, nachdem der Pfarrer uns die Geschichte seiner Kirche nahe gebracht hat. Die Turmbesteigung eröffnet uns einen schönenBlick übe die Stadt Dresden. Um 12.00 Uhr erleben wir in der Frauenkirche die Mittagsandacht mit Orgelmusik. Emotionen werden wach bei diesem Erlebnis - Steht doch die Frauenkirche als Symbol für den Wiederaufbau und den Glauben an die Zukunft. Nach dem Mittagessen im Barococo am Altmarkt folgt ein ausgiebiger Stadtbummel durch das Elbflorenz: Fürstenzug, Schloss, Oper, Zwinger, Brühlsche Terrassen und natürlich die Frauenkirche prägen die Altstadt.

Statt in Meißen uns leiblich zu stärken, klingt der Tag im Landgasthof Pressel am Grill in fröhlicher Runde draußen aus.

Am Donnerstag nach der Morgenandacht in der Presseler Kirche geht's in die Dübener Heide. Auf abenteuerlichem Weg erreichen wir in der Nähe des Osrtes Kossa das bestgehütete Militärgeheimnis der ehemaligen DDR, den Bunker Kossa. Versteckt im Wald liegend entstand er 1976 bis 1979. Diese unterirdische Bunkeranlage war gebaut für den 3. Weltkrieg. In der letzten Phase des Kalten Krieges war sie der geheime Schatz (militärisches Zentrum) des Warschauer Pakts. In zwei Stunden werden uns die aberwitzigen baulichen wie technischen Möglichkeiten der damals herrschenden Ideologien vor Augen geführt. Wir müssen heute noch dankbar dafür sein, dass der Kalte Krieg durch die friedliche Revolution ein Ende fand.

Eine zweistündige Stadtführung in Torgau und freie Zeit für uns Teilnehmer runden das Besuchsprogramm ab. Die Abendandach in der Presseler Kirche bringt uns in meditativer Form die Geschehnisse der Vortage noch einmal in Erinnerung.

Freitag nach dem Frühstück gehen wir noch einmal in die Presseler Kirche zur Morgenandacht. Um 9.00 Uhr treten wir die Heimreise an. Für ca. 2,5 Stunden unterbrechen wir die Rückfahrt in Leipzig. Die Nikolaikirche, Ausgangspunkt der Friedlichen Revolution 1989 und die Thomaskirche, Johann Sebastian Bachs Wirkungsstätte, sind noch Pflicht. In der Nikolaikirche erleben wir zufällig den Initiator für die friedliche Wende, Pastor Führer, wie er den Besuchern in bewegenden Worten sein friedliches und erfolgreiches Vorgehen gegen die politische Führung schildert.

Noch im Bus wird dem Fahrer für seine umsichtige Fahrweise, unserem Pastor Köhler für die Organisation der Reise und seine stets freundlichen Worte gedankt.

Gegen 16.15 Uhr nehmen wir unsere Koffer in Empfang. Eine Fahrt mit viel Spaß und lehrreichen Ereignissen bleibt in Erinnerung.

(Manfred Tech/Dachreiter)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Männerfrühstücksrunde auf Reisen ... Hamburg

Gut gelaunt und mit leckeren Reiseproviant im Gepäck ist die Männerfrühstücksrunde mit Pastor Joachim Köhler in diesem Sommer nach Hamburg gestartet. Dort wurde das Flugzeugwerk AIRBUS ausführlich besichtigt. Die riesigen Montagehallen waren beeindruckend und man kommt sich ziemlich „klein“ darin vor. Nach dem Mittagessen fand in Winterhude an der Alster beim Kanu-Club eine Kanufahrt statt, die alle Männer begeisterte. Nach einer reichlichen Kaffeetafel und Abschluss in einer nahe gelegenen Kirche, trat man die Heimreise an und jeder Mitreisende wird dieses idyllische Fleckchen Erde in guter Erinnerung behalten.

Männerrunde - Geschenk

Etwas verfrüht, aber umso aufmerksamer kam aus der Männerrunde ein Adventskalender in die Hände von Pastor Köhler. Heino Kawen hatte den Kalender auf einem Berliner Markt entdeckt und am Mittwoch Pastor Köhler vor dem Frühstück unter großem Beifall der Männer überreicht. Die Spieler von Werder Bremen sind als Nikoläuse oder Weihnachtsmänner verkleidet darauf zu sehen und die Schokoladenstückchen hinter den Türchen sind in der Form des Werder-Es. So ist an jedem Morgen in der Adventszeit der Geschmack der Männerrunde im Gaumen vom Pastor.

Auch Frau Inge-Lore Westhoff vom Diakonischen Werk unseres Kirchenkreises, die an dem Morgen in der Runde zu Gast war und vom Kleiderladen und dem Möbellager für Bedürftige erzählt hat freut sich mit unserem Pastor über die Überraschung.

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Die Loccumer Männerrunde trifft sich zum 50. Male - Februar 2008

Nach ziemlich genau 6 Jahren am 20.02., wie gewohnt um 9.30 Uhr - am 12.02.2002 begann die unglaubliche Geschichte - trafen sich die Loccumer Männer zur 50.Frühstücksrunde. Ein Jubiläumsbuffett erwartete sie. Wie immer von Anne Kuhlmann und Erna Stahlhut liebevoll zurecht gemacht.

Was damals mit einem Brief, der einem Hilferuf ähnlich war ("Gibt es denn in dieser Gemeinde gar keine Männer?") begann, hat sich, wie alle wissen zu einer echten Institution entwickelt: Die Loccumer Männerrunde.

Nicht nur das gemeinsame Frühstück am Mittwochmorgen mit viel Erzählen, einem Thema, Gedanken zum Tage und Neuigkeiten aus der Gemeinde hat die Männer zusammen geschweißt, sondern auch die gemeinsamen Ausflüge.

Nun gehen wir aufs Hundertste zu und werden dazwischen sicher nicht nur das 75. feiern!

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MÄNNERRUNDE unterwegs .... in Lubmin - April 2008

Die diesjährige Wochentour der Männerrunde führte uns nach Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern. Was so nicht ganz stimmt, wie wir gleich gelernt haben - Lubmin ist Vorpommern. Und Mecklenburg ist was ganz anderes!

In der Heimvolkshochschule, direkt am Strand der Ostsee gelegen war unser Quartier während der fünf Tage Anfang April und es war ein wunderbares!! Mit ausgezeichnetem Essen, freundlichen Mitarbeitern - "Kombinat", wie sie sich selbst immer noch nennen - und tollem Service.

Greifswald, die alte Universitätsstadt war unser erstes Ziel, verbunden mit einer Bootsfahrt auf den Bodden hinaus, auf einem hundert Jahre alten Dieseldampfer. Ein zweistündiger Rundgang durch die Stadt und eine ausführliche Besichtigung des Doms mit viel Erzählen des dortigen Pfarrers hat uns diese wunderschöne Stadt nahe gebracht.

Einblick in die Geschichte der DDR und das Problem der Energieversorgung brachte uns der zweite Tag mit der Besichtigung des ehemaligen Atomkraftwerkes Lubmin. Ein langer Spaziergang am Strand mit Informationen über Bernstein, Fossilien und anderes Strandgut ließ uns in Fragen zu der Entstehung der Erde zu Spezialisten werden.

Usedom war am dritten Tag unser Ziel. Eine Insel mit unvorstellbarem Reichtum an Architektur und Schönheit. Von Heringsdorf nach Ahlbeck führte uns ein Kenner der Insel und wusste zu jeder der Villen eindrucksvolle Geschichten zu erzählen. über die Grenze gingen wir zu Fuß auf den polnischen Markt und genossen die Segnungen der EU. Am Nachmittag wurde es dann geschichtsträchtig und bedrückend. In Peenemünde bekamen wir einen tiefen Eindruck von der Wunder-Waffenschmiede der Nazis und waren alle miteinander sehr betroffen von all dem, was dort geschah.

Insgesamt waren die Tage erfüllt von großer Lebendigkeit und guten Gesprächen über Gott und die Welt und vor allem über uns. In der Gruppe entstand eine Nähe, die die Tage selten vor zwölf enden ließ, weil es soviel zu erzählen gab. Es war eine sehr, sehr schöne und nachhaltig beeindruckende Fahrt. Danke an alle, die mit waren.

Im Archiv finden Sie die folgenden Beiträge:
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Pastorin Selmayr
Pastorin Selmayr

Verabschiedung der Pilgerpastorin

Am 8. Mai 2010 um 16 Uhr wurde Pastorin Maike Selmayr im Konventsgottesdienst  aus ihrem ...
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