Anreise

Anreise mit dem PKW:

Eingabe im Navigationssystem:
"Am Markt 18"
Sie werden zum öffentlichen
Parkplatz geleitet.
Der Haupteingang zum Kloster
befindet sich an der Marktstraße.

(Bitte nicht! Kloster 2 eingeben,
viele Systeme leiten verkehrt.)

 

Baumaßnahmen am Konventsgebäude
Bis Ende 2020 wird es zu Beeinträchtigungen kommen.
Führungen in der Kirche werden weiterhin angeboten.

Logo
Standard-Kommentar
Standard-Kommentar

Sonntag, 06. Okt. 2019 um

Wem Zeit wie Ewigkeit - Janning Truman

Wem Zeit wie Ewigkeit

Janning Trumann umkreist mystisch-religiöses Denken mit zeitgenössischem Jazz


Der junge Posaunist, Förderpreisträger und Ensemblegründer Janning Trumann zeigt in seinem aktuellen Projekt eine völlig neue Seite seines künstlerischen Schaffens und verbindet in der Neukomposition „Wem Zeit wie Ewigkeit“ traditionelle sakrale Themen mit improvisierter Musik.

Inspiration ist ihm dabei das gleichnamige Gedicht von Ernst Barlach, das seinerseits Bezug auf einen Text des Mystiers Jakob Böhme aus dem frühen 17. Jahrhundert nimmt. In direkter Beziehung zum Text steht die Engelsskulptur „Der Schwebende“ in der Antoniterkirche in Köln, die auch der ideale Ort für die Kölner Aufführung des Stückes ist.

Ursprünglich zum Gedenken an die Opfer des Ersten Weltkriegs entstanden, wurde Barlachs Figur im Laufe des 20. Jahrhunderts zum umfassenden Friedensmal und symbolisiert die Erkenntnis des Künstlers, dass „Tiefe notwendig ist, um Höhe zu begreifen“.

Die Erstaufführung von „Wem Zeit wie Ewigkeit“ findet in der St. Georgs Kirche in Janning Trumanns Heimatort Barum statt, ein Konzert in der Klosterkirche Loccum schließt sich an.

Janning Trumann begreift das mystisch-religiöse Gedankengut als einen Akt der Reduzierung und Fokussierung und hat eine tiefgründige, hochmoderne Komposition mit Anklängen an sakrale Musik geschaffen. Dabei wandert er zwischen Jazz und improvisierter Musik und verleiht dem Klangraum Kirche einen besonderen Reiz. Im Fokus steht die Orgel, Kontrabass und Vibrafon liefern perkussive Elemente und ein Bläserquintett sorgt für chorische Klangwirkung. Eine Lichtkünstlerin verstärkt den Gesamteindruck des Werkes durch Reduzierung des Lichts und Improvisa0on mit speziellen Effekten.

Dass Jazz auch eine mystische Komponente haben kann, zeigt das Projekt „Wem Zeit wie Ewigkeit“ in einer kongenialen Verknüpfung von traditionellen Kompositionstechniken mit Elementen aktueller Improvisation. Janning Trumann hat für die Aufführungen in Deutschland sieben Gastmusiker aus New York, Berlin, Köln und Lüneburg eingeladen, mit denen er seit vielen Jahren erfolgreich zusammen arbeitet. Die Komposition wurde möglich durch ein Stipendium des Ministeriums für Kunst und Wissenschaft Niedersachsen.

Wem Zeit wie Ewigkeit und Ewigkeit wie Zeit, der ist befreit von allem Leid“

Jakob Böhme (1575-1624)

 

Wem Zeit wie Ewigkeit

Zeitgenössischer Jazz und improvisierte Musik im Kirchenraum

Eine Komposi0on von Janning Trumann

5. Oktober 2019, 19 Uhr St. Georgskirche Barum Eintritt frei

6. Oktober 2019, 18 Uhr Klosterkirche Loccum Eintritt frei

7. Oktober 2019, 19 Uhr Antoniterkirche Köln Eintritt: 12,/ erm. 8,- €

Janning Trumann Nonett

Heidi Bayer - Trompete (Köln)

Charlotte Greve - Altsaxophon (New York/Lüneburg)

Uli Kempendorf! - Klarinette/Tenorsaxophon (Berlin)

Janning Trumann - Posaune (Köln/Barum)

Tini Thomsen - Baritonsaxophon/ Bassklarinette (Lüneburg)

Sebastian Scobel - Orgel (Köln)

Stefan Schönegg - Kontrabass (Köln)

Dierk Peters - Vibrafon (New York)

NN - Lichtinstallation

www.janningtrumann.com

Gefördert durch:

Musikland Niedersachsen „Hoch empor“ - Orgeln in Niedersachsen

Stiftung Niedersachsen

Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen

 

KLOSTER LOCCUM | 31547 Rehburg-Loccum | Im Kloster 2 | Tel.: 05766 - 96 02 0 | Fax 05766 - 96 02 11 | Seite empfehlen
Valid XHTML 1.0 Transitional

Seite empfehlen

Füllen Sie die Felder aus, und klicken Sie auf Senden, um diese Seite weiterzuempfehlen!

Code