Die Kirche ist i.d.R. zur Besichtigung von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

 

Von November bis März werden Führungen nur nach Vereinbarung angeboten.
Kontakt: Klosterbüro Tel.: 05766 - 96020 oder klosterbuero.loccum@evlka.de

 

Klosterpforte/-info/Pilgerbüro:
Tel.: 05766 - 941 575 oder pilgerbuero.loccum@evlka.de


Anreise:
"Am Markt 22" eingeben - und Sie werden zum öffentlichen Parkplatz geleitet.
(Bitte nicht "Kloster 2" eingeben - viele Navigationssysteme leiten verkehrt)
Der Haupteingang zum Klostergelände befindet sich an der Marktstraße.

Ortsdurchfahrt Rehburg
bis Mitte 2018 gesperrt

weiträumige Umleitungen
über Husum / Landersbergen / Leese / Loccum
oder Winzlar / Bad Rehburg / Münchehagen / Loccum

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Sonntag, 24. September 2017 um 19.30 Uhr

Himmlische Gewölbe - eine Veranstaltung im Rahmen der Niedersächsischen Musiktage

Himmlische Gewölbe
Eine Produktion der Niedersächsischen Musiktage
Kammerchor Stade, hamburgVOKAL, Stockholm Chamber Brass, Studierende der Hochschule
für Musik, Theater und Medien Hannover, Dr. Oliver Geisler (Dramaturgie),
Michael Suhr (Licht- und Videotechnik)
Audiovisuelles Konzerterlebnis über berühmte Sakralbauten

So 24.9., 19.30 Uhr Klosterkirche Loccum € 25 . € 20 erm.
Karten auch in der Klosterpforte erhältlich (Tel. 05766 941 575)
oder in den Geschäftsstellen der Sparkasse Nienburg
oder www.musiktage.de (0800 4566540)


Dieses Konzert führt mit großartiger Musik in beeindruckende Räume der Weltreligionen. Vermittelt durch Bild-Projektionen berühmter Sakralbauten entsteht für das Publikum der Eindruck, sich in der jeweiligen Kirche, Synagoge oder Moschee zu befinden. Zusammen mit der Vokal- und Bläsermusik, die für die neun verschiedenen Sakralbauten komponiert wurde, wird das Konzert zu einer audio-visuellen Zeitreise, die die Weltreligionen auf wunderbare Weise miteinander vereint.

Die Kathedrale Notre Dame in Paris wurde von 1163 bis 1345 errichtet. Das Wahrzeichen von Paris auf der Île de la Cité hat über Jahrhunderte Künstler aller Sparten inspiriert. Das gotische Gewölbe ist eine architektonische Meisterleistung und für Komponisten immer wieder eine Herausforderung.
Bereits 1431 schrieb John Dunstable (um 1390 - 1453) anlässlich der Krönung Henrys VI. zum König von Frankreich die Messe „Da gaudiorum premia“. Aus dieser Messe erklingt das Kyrie.

Die Sixtinische Kapelle ist neben ihrer Bedeutung als Versammlungsort für die Papstwahl eine der hochkarätigsten Kunststätten weltweit. Wand- und Deckengemälde stammen von Malern wie Michelangelo, Botticelli, Perugino und weiteren Meistern.
Giovanni Pierluigi da Palestrina (um 1525 - 1594) war ein herausragender Komponist der Kirchenmusik. Anfang 1555 wurde er Mitglied der päpstlichen Kapelle, allerdings nur für wenige Monate, da ein Erlass verheirateten Musikern die Mitgliedschaft entzog. Um 1562 komponierte Palestrina die „Missa Papae Marcelli“ für Papst Marcellus II., der 1555 ebenfalls nur kurze Zeit - nämlich drei Wochen - im Amt gewesen war. Aus dieser Messe erklingt das Credo.

Die Isaakskathedrale ist die größte Kirche von Sankt Petersburg und eine der größten sakralen Kuppelbauten der Welt. Sie wurde 1818 bis 1858 erbaut. Zar Alexander I. hatte nach dem Sieg über Napoleon den Bau als Nationaldenkmal angeregt.
Der Komponist Dmitri Stepanowitsch Bortnjanski (1751 - 1825) wirkte unter Zar Paul I. als Direktor der Hofsängerkapelle, in der er selber als Chorknabe im Alter von sieben Jahren seine musikalische Laufbahn begonnen hatte. Ausgedehnte Reisen nach Italien machten ihn auch außerhalb des Zarenreichs bekannt. Die italienische Musik hat einen großen Einfluss auf seinen Stil genommen. Im Miserere nach Gregorio Allegri (1582 - 1652) entfaltet sich die Begeisterung Bortnjanskis für die italienische Sakralmusik.

Die Synagoge Scuola Grande Tedesca wurde 1528 von aschkenasischen Juden erbaut, die von Deutschland nach Venedig ausgewandert waren; sie ist die älteste im jüdischen Ghetto Venedigs. Der Rabbiner Leone da Modena (1571 - 1648) predigte oft an der Scuola Grande Tedesca und war befreundet mit dem Komponisten Salomone Rossi. Er galt als sehr fortschrittlich, was sich u. a. darin zeigte, dass er den mehrstimmigen Gesang in der Synagoge erlaubte und seinen Freund Rossi zur Komposition der ersten mehrstimmigen Musik für die Synagoge anregte.
Im Konzert erklingt das Yitgadal (vollständiges Kaddisch) von Rossi.

Die Kathedrale Santa Maria del Fiore in Florenz zählt zu den berühmtesten Bauwerken der Welt, u. a. wegen ihrer Kuppel, die von Filippo Brunelleschi entworfen wurde. Die Innenmalereien der Kuppel stammen von Giorgio Vasari und Federico Zuccari.
Der Komponist Guillaume Dufay stand in den Diensten von Papst Eugen IV., der Kunst und Musik sehr förderte.1436 schrieb Guillaume Dufay (um 1400 - 1474) die Motette „Nuper rosarum flores“ zur Weihe der Kathedrale Santa Maria del Fiore in Florenz.

Die Shah Abbas Moschee in Isfahan (Iran) wurde von 1612 bis 1629 unter Shah Abbas I. erbaut, der vor der Fertigstellung allerdings starb. Die Moschee ist reich verziert mit Mosaiken, wertvollen Kacheln und Marmor. Der Kuppelraum ist eine Doppelkonstruktion und durch zwei Hallen mit je vierzig Säulen verbunden.
Vom kanadischen Komponisten R. Murray Schafer (geboren 1933) erklingt das Werk „Isfahan“ aus dem Jahr 2006.
Drei Bläserquintette des Ensembles Stockholm Chamber Brass sind im Raum verteilt. Die Komposition wurde in St. Anne’s Anglican Church in Toronto uraufgeführt. Diese Kirche hat große Ähnlichkeit mit der Hagia Sophia im europäischen Teil von Istanbul.

KLOSTER LOCCUM | 31547 Rehburg-Loccum | Im Kloster 2 | Tel.: 05766 - 96 02 0 | Fax 05766 - 96 02 11 | Seite empfehlen
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